Erst denken, dann abreissen

Die Luzerner Kantonsspital AG ist auf ihrem Areal in der Stadt Luzern mitten in einem umfassenden baulichen Entwicklungsprozess. Die Mehrheit der Infrastruktur soll in diesem Zug entweder neu erstellt oder durch Ersatzneubauten erneuert werden. Zu diesem Zweck wurde im Juni 2025 der geltende Bebauungsplan angepasst: Das heutige Spitalzentrum soll in Etappen rückgebaut werden – namentlich betrifft dies die Gebäude Breitfuss, Bettenhochhaus, Verwaltungsgebäude und Notfallzentrum. Der Rückbau erfolgt zugunsten einer Freifläche, die einerseits als Park und andererseits als Landreserve für künftige Entwicklungen dienen soll.

Gebäude, wie man sie in den vergangenen Jahrzehnten gebaut hat, sind bereits zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung erhebliche Umweltsünder. Sie tragen immens viel graue Energie in sich. Eine maximale Nutzungsdauer vermag diesen Umstand in der Folge immerhin abzuschwächen. Denn je länger ein Gebäude in Betrieb ist, desto nachhaltiger wird es. In Bezug auf das Spitalzentrum muss das Fazit deshalb lauten: erhalten und einer alternativen Nutzung zuführen statt abreissen.

Die Prüfung von Erhalt und Nachnutzung des Spitalzentrums Luzern ist denn auch Zweck des Verein Zukunft Spitalquartier – Kritische Begleitung. Hinzu kommen Wissensvermittlung und öffentlicher Diskurs über Baubestand und die Förderung und Vermittlung von Um- und Zwischennutzungen.

Hier folgen bald weitere Argumente, eine Chronologie der Ereignisse und ein Wissenspool.

Suchen